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Huawei liefert seine Mission-Critical-Server standardmäßig mit SLES 12 aus

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Moritz Rosenfeld an März 27, 2017 - 3:05 am in OSS

Huawei und SUSE vertiefen ihre Zusammenarbeit: Zukünftig soll die Serverfamilie KunLun RAS 2.0 per Default mit SUSEs Enterprise Linux Server SLES 12 ausgeliefert werden.

Huawei und SUSE liefern KunLun-Server – die erste x86-Server-Familie mit bis zu 32 Sockeln für Mission-Critial-Szenarien – zukünftig per Default mit SLES 12 aus. Das beherrscht zum einen die Hot-Swap-Fähigkeiten für CPU und Memory und soll zum anderen „bald“ auch das mit Linux 4.0 eingeführte Live-Patching des Kernels bieten. Damit können viele Aktualisierungen am Betriebssystemkern im laufenden Betrieb vorgenommen werden.

Huawei hatte KunLun gemeinsam Intel, SAP und SUSE auf der CeBIT 2016 präsentiert. Die Systeme verfügen über eine Technik zum Zusammenschalten von CPUs sowie ein RAS 2.0 (Reliability, Availability Servicability) genanntes Fehlermanagement, mit dem sich Prozessoren oder Arbeitsspeicher im laufenden Betrieb tauschen lassen. Beim Betriebssystem können Kunden zwischen Red Hat Enterprise Linux (RHEL), Windows Server 2012 und SUSE Linux Enterprise Server (SLES) wählen. Im vergangenen Jahr hat Huawei gemeinsam mit SUSE daran gearbeitet, dass deren Enterprise Linux SLES 12 diese Funktionen ebenfalls unterstützt. (avr)

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