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Cloud Foundry Foundation ruft Open Service Broker API ins Leben

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Gerfried Steube an Dezember 14, 2016 - 12:10 pm in Software-Entwicklung

Ziel des Projekts der Open-Source-Initiative ist das Erstellen einer einheitlichen Schnittstelle, mit der Cloud-Anwendungen auf angebotene Services zugreifen.

Die Cloud Foundry Foundation hat die Entwicklung einer Open Service Broker API gestartet. Sie soll Entwicklern, SaaS-Anbietern (Software as a Service) und Softwareherstellern die Möglichkeit geben, Dienste für Cloud-Anwendungen über eine einheitlich, einfache Schnittstelle bereitzustellen.

Cloud Foundry Foundation
Der Cloud Controller verwendet einen festen Befehlssatz, um die Liste vorhandener Dienste abzufragen und einzelne Services zu verwenden. Vergrößern
Bild: Cloud Foundry Foundation

Der Cloud Controller kommuniziert mit einem Service Broker und bietet Befehle zum Abfragen der vorhandenen Dienste, zum Provisionieren und Entfernen von Service-Instanzen sowie zur Anbindung von Anwendungen an die einzelnen Instanzen. Die konkrete Vorgehensweise kann dabei von Service zu Service unterschiedlich sein. Der gemeinsame Nenner ist die einheitliche Schnittstelle über unterschiedliche Plattformen wie OpenShift, Kubernetes und Cloud Foundry.

Zusammenarbeit mit Cloud-Unternehmen

Ursprünglich hatte Cloud Foundry die Service Broker API lediglich für den Gebrauch auf der gleichnamigen PaaS (Platform as a Service) entworfen. Die Weiterentwicklung erfolgt nun offen in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Firmen: Im PMC (Projektmanagement-Komitee) des Open Service Broker sind neben Mitarbeitern von Pivotal Software, den ursprünglichen Entwicklern der PaaS, auch Angestellte von Fujitsu, Google, IBM, Red Hat und SAP vertreten.

Weitere Details stehen im Blogbeitrag. Informationen zur Gestaltung und zum Projektmanagment-Komitee lassen sich der Website der Open Service Broker API entnehmen. Der aktuelle Stand der Spezifikation ist auf GitHub zu finden. (rme)

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