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Version 4.1 der Red Hat Virtualization freigegeben

Moritz Rosenfeld on April 23, 2017 - 4:51 am in OSS

Red Hat hat die Version 4.1 seiner Virtualisierungssoftware RHV veröffentlicht. Aktualisierungen gibt es unter anderem für die CloudForms, die OpenStack-Implementierung und bei der Ansible-Integration.

Im von Red Hat nun freigegebenen Update auf die Version 4.1 finden sich einige neue Funktionen für die Red Hat Virtualization (RHV). Unter anderem haben die Entwickler die CloudForms aktualisiert: Über sie können Administratoren automatisch eine virtuelle Maschine (VM) je nach Leistungswunsch skalieren, während des Betriebs Sicherungskopien anlegen und die Rechenlast auf mehrere Cluster verteilen lassen. Red Hats CloudForms dienen dem Verwalten von IaaS-Diensten.

Weitere Neuerungen gibt es für die hauseigene OpenStack Platform (RHOSP). So können Nutzer künftig einen eigenständigen Neutron-Server für den RHV-Host bereitstellen. Bei Neutron handelt es sich um einen SDN-Dienst, während die RHOSP ein IaaS-Projekt darstellt. Dank der Updates für Ansible sollen Administratoren von einer besseren Integration in RHV und einer höheren Zeitersparnis beim automatischen Konfigurieren profitieren.

RHV 4.1 basiert auf der Kernel-based Virtual Machine (KVM) und RHEL 7.3. Letzteres Update erschien im November 2016. Mit der Virtualisierungssoftware können Unternehmen Server und Workstations zentral bereitstellen und verwalten. Bestehende Red-Hat-Kunden können das Update kostenlos vornehmen, außerdem steht für Interessierte gemäß der Vorstellung des Release eine auf 60 Tage begrenzte Testversion bereit. (fo)

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