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Tiobe Index: Apples Switft knackt Programmiersprachen-Top-Ten

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Gerfried Steube an März 11, 2017 - 6:40 am in Software-Entwicklung

Die vor nicht ganz drei Jahren vorgestellte Sprache machte im März vier Plätze gut und steht in der Top Ten der beliebtesten Entwicklungsumgebungen. Vorgängerin Objective-C stürzt ab.

Apples neue Programmiersprache Swift, die im Sommer 2014 erstmals vorgestellt worden war, ist im März 2017 in die Top Ten des Tiobe-Programming-Community-Index vorgestoßen. Swift landete dabei genau auf Rang 10 der Hitliste, die jeden Monat die Popularität der wichtigsten Programmiersprachen erfasst.

Kompliziertes Ranking

Die Charts basieren unter anderem auf der Anzahl der Entwickler, die eine Sprache aktuell einsetzen, das Kursangebot für eine Sprache sowie Hersteller, die sie aktuell nutzen. Errechnet werden diese Daten mit Hilfe verschiedener Internetsuchmaschinen wie Google, Bing, Baidu oder Yahoo, hinzu kommen Online-Angebote wie YouTube, Amazon und die Wikipedia.

Swift gelang im Vergleich zum Ranking aus dem März 2016 ein großer Sprung nach vorne: Um insgesamt vier Plätze verbesserte sich die Apple-Sprache. Der Swift-Vorgänger Objective C fiel dagegen weiter auf Rang 16 (von 15) – ein Platz hinter Visual Basic von Microsoft. In der Top 5 tat sich zwischen 2016 und 2017 dagegen nichts: Weiterhin ist Java ganz vorne, gefolgt von C, C++, C# und Python. Auf Rang 6 kam Visual Basic .NET und tauschte mit PHP, das nun auf Rang 7 ist, den Platz. Rang 8 belegt weiterhin JavaScript, Rang 9 nun Delphi/Object Pascal, das zwei Plätze gut machte.

Kann Swift weiter wachsen?

Die Macher des Tiobe-Index glauben unterdessen nicht, dass Swift in den kommenden Jahren noch viel stärker wird. Die installierte Basis von Programmen in Objective-C sei sehr groß. Zwar würden neue Apps gerne in Swift geschrieben, eine starke Bewegung hin zur Migration von Objective-C-Apps nach Swift sehen die Experten aber nicht. Swift ist zwar quelloffen und auch für andere Plattformen außerhalb des Apple-Ökosystems verfügbar. Tiobe glaubt aber nicht, dass dies große Auswirkungen haben wird.

Für Verunsicherung in der Swift-Community hatte kürzlich die Nachricht gesorgt, dass Chris Lattner, führende Figur hinter der Sprache, von Apple zum E-Auto-Hersteller Tesla wechselte. Allerdings betonte Lattner, der Wechsel habe nur mit der Herausforderung, an autonomen Autos zu arbeiten, zu tun, nicht mit Problemen bei Apple und dessen mangelnde „Offenheit“. Letzteres hatten Insider zuvor behauptet. (bsc)

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