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Teamviewer: Blizz bringt kostenlose Konferenzen mit Bildschirmstreaming

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Gerfried Steube on March 8, 2017 - 7:16 am in Internet

Das Unternehmen Teamviewer hat ein Konferenzprogramm mit dem Namen Blizz vorgestellt. Die Software legt den Fokus auf digitale Teamkommunikation über das Internet. Dazu stellen die Göppinger ein kostenloses Tool zum Download bereit. Um es nutzen zu können, meldet sich der Kunde mit einem neuen oder bestehenden Teamviewer-Account an.

Das Programm ermöglicht VoIP-Anrufe, Textchats, Videoanrufe oder auch das Streamen von Bildschirminhalten des Host-Rechners. Nutzer sollen auch Dateien innerhalb von Sitzungen teilen können. Konferenzfunktionen waren im Vorfeld zwar bereits in der Teamviewer-Software enthalten, doch beschränkten sich diese auf Remote-Sitzungen, etwa zu Präsentationszwecken.

Um Meetings abzuhalten, kann der Nutzer eigene Kontakte aus der integrierten Kontaktliste hinzufügen. Um diese zu befüllen, bietet das Programm die Möglichkeit zum Importieren von Microsoft-Outlook-Kontaktdaten oder zum manuellen Erstellen von Kontakten anhand der E-Mail-Adresse.

Eine Konferenz wird Mitgliedern klassisch über eine Meeting-ID mitgeteilt. Die Teilnehmer geben den neunstelligen Code online oder in der App ein. Unabhängig davon gibt es keine webbasierte Teilnahme an Konferenzen. Bisher öffnet sich immer der Programm-Download nach dem Eingeben der ID.

Teilnahme auf allen Geräten und per Telefonanschluss

Grundsätzlich verspricht Teamviewer eine App-Unterstützung für die Betriebssysteme Windows, MacOS und auf mobilen Geräten mit Android 4 oder iOS 8 und höher. Es lässt sich momentan das Windows-Programm ohne Probleme nutzen, die Android-App wird im Google Play Store und nicht auf der Produktseite heruntergeladen. Konferenzen scheinen jedoch nicht webbasiert verfügbar zu sein. Es wird immer die passende Applikation vorausgesetzt.

  • Die Downloadseite von Blizz (Bild: Teamviewer)
  • Der Einstieg in Blizz soll einfach sein. (Bild: Teamviewer)
  • Blizz bietet eine Textchatfunktion inklusive Mitgliederliste. (Bild: Teamviewer)
  • Die Kontaktliste in Blizz kann manuell oder per Outlook befüllt werden. (Bild: Teamviewer)
  • Meetings können auf verschiedene Arten gestartet werden. (Bild: Teamviewer)
  • Das App-Fenster ist unter Windows relativ klein gehalten. (Bild: Teamviewer)
  • Im Kalender können neue Meetings eingetragen und kommende Konferenzen eingesehen werden. (Bild: Teamviewer)

Der Einstieg in Blizz soll einfach sein. (Bild: Teamviewer)

Es soll auch die Möglichkeit geben, einer bestehenden Konferenz per Telefonanschluss beizutreten. Dazu bietet das Unternehmen eigene Telefonnummern in 30 Ländern an. In einigen Ländern können je nach gebuchtem Abo Zusatzkosten anfallen.

Blizz bietet für Kunden auch eine Kalenderfunktion an, in der neue Meetings zu bestimmten Tagen geplant werden können. Jedem Meeting wird eine eigene Meeting-ID zugeordnet. Optional kann ein Meeting auch mit einem Passwort verschlüsselt werden. Der Kalender wird mit Microsoft Outlook synchronisiert.

Das Produkt scheint noch nicht ganz fertig zu sein

Grundsätzlich sollen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen von Konferenzen mit AES 256 Bit verschlüsselt werden. Das Programm stellt zudem Möglichkeiten für Moderatoren, wie etwa die Verteilung der Nutzerrechte auf Funktionen wie Filesharing, Chatten und Sprechen zur Verfügung.

Nutzer können unter dem Reiter Feedback ein Ticket mit Kritik an Teamviewer verfassen. Die bisherige Beschränkung auf eigenständige Apps und der starken Integration von Microsoft Outlook lassen darauf schließen, dass das Produkt derzeit noch fertigentwickelt wird.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann man Blizz als kostenloser Nutzer privat mit bis zu zehn Teilnehmern verwenden. Für Geschäftskunden bietet Teamviewer drei Abomodelle an. Core kostet 6 Euro im Monat und lässt ebenfalls maximal 10 Teilnehmer und einen Organisator zu. Für das 14 Euro pro Monat teure Crew-Paket steigt die Anzahl der Mitglieder auf 25. Telefoneinwahlen sind in maximal 30 statt 10 Ländern möglich und Organisatoren können Meetings aufzeichnen. Der Company-Tarif kostet 19 Euro im Monat und erlaubt bis zu 300 Teilnehmer und schaltet das Nutzerprofil und Rechte-Management frei.

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