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T-Online-Adressen: Telekom hat aktuelle Spamwelle mitverschuldet

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Moritz Rosenfeld an April 10, 2017 - 10:23 am in Security

Die Deutsche Telekom hat eingeräumt, an der aktuellen Spamwelle Mitschuld zu tragen, weil die Wirkung einer neuen Filtersoftware offenbar nicht bis zu Ende durchdacht war. Im Unternehmensblog erklärte die Telekom, Mitte Februar eine neue Filtertechnologie getestet zu haben. „Darauf hat der Spamversender mit einer immensen Intensivierung seines Spamversands reagiert. Um keine gewollten Mails zu unterdrücken, muss die neue Filtertechnologie nochmals einer intensiven Lernphase unterzogen werden und ist seitdem weiterhin nicht zur Erkennung der Müllwelle wirksam.“

Die IT-Experten der Telekom arbeiteten „mit Hochdruck daran“, das Problem zu lösen. Eine Entwicklung von Filtertechnologien, die nur tatsächliche Spammails erkennen und ausfiltern und nicht den Empfang gewünschter Mails unterbinden, sei sehr aufwendig. Diese Arbeiten würden „voraussichtlich in den kommenden Wochen abgeschlossen.“

Alte Masche

Aktuell erhalten Kunden des T-Online-Maildienstes zum Teil täglich bis zu zehn Spammails desselben Typs, räumt das Unternehmen ein.

Die Spammails sind in deutscher Sprache verfasst und agieren mit einer nicht neuen Betrugsmasche. Darin heißt es: „Sie verpassen die Möglichkeit Ihres Lebens. Verdienen Sie mindestens 6000 Euro pro Tag! Sie werden schon in der ersten Stunde Geld erzielen und je mehr Zeit vergeht, desto mehr Geld erhalten Sie!“ Weitere Varianten sind im Umlauf.

Die darin enthaltenen Links leiten auf Webseiten, die betrügerische Finanzdienstleistungen anbieten. „Bisher ist kein Fall bekannt, in dem auf Schadcode verlinkt wurde,“ erklärte die Telekom.

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