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Personal-Information-Manager: KDE-Entwickler zeigt erste Vorschau auf E-Mail-Client Kube

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Gerfried Steube on March 26, 2017 - 9:10 am in OSS

Der KDE-Entwickler Christian Mollekopf, der für die Kolab Systems AG arbeitet, hat eine erste frühe Version seiner E-Mail-Anwendung Kube vorgestellt. Kube 0.1.0 hat bisher nur wenige Funktionen, wie der Entwickler in seinem Blog schreibt. Bisher kann man damit IMAP-Konten verwalten, E-Mails lesen, auch wenn sie verschlüsselt sind, und mit Abstrichen auch E-Mails schreiben. Zudem können E-Mails verschoben und gelöscht werden.

Die Unterstützung für Gmail funktioniert rudimentär, jedoch werden aufgrund einer eigenen IMAP-Implementation seitens Google manche E-Mails doppelt angezeigt. Eine Aktualisierung für Kube gibt es derzeit noch nicht, es fehlt der Upgrade-Pfad. So muss eine neue Version derzeit jeweils neu installiert werden.

Die weiteren geplanten Schritte sind als Milestones auf der Plattform Phabricator aufgelistet. Zunächst soll der E-Mail-Client komplettiert werden, wobei Mollekopf hofft, pro Monat einen Meilenstein erledigen zu können. Dabei wird die Basis für Datenzugriff und Synchronisation von Sink erledigt, das in der Entwicklungsphase akonadi-next hieß, was auf seine Abstammung von KDEs Akonadi hinweist.

Dabei will Kube aber nicht KMail oder Kontact ersetzen. Diese werden weiterentwickelt. Ziel ist vielmehr, eine um einen kleinen stabilen Kern aufgebaute Anwendung zu schaffen, die leicht erweiterbar ist, ohne dabei die Basis zu ändern. Zudem soll Kube auf mehreren Plattformen mit verschiedenen grafischen Oberflächen laufen, wie Mollekopf auf Github erläutert. Dazu gehört auch ein Einsatz auf Mobilgeräten. Erste Quelltext-Pakete samt den nötigen Abhängigkeiten hat der Entwickler in seinem Blog verlinkt, betont dabei aber, Kube sei noch nicht für den produktiven Einsatz geeignet.

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