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Notebooks und Hi-Fi: Asus und Pioneer sollen Preise im Internet verteuert haben

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Gerfried Steube an Februar 3, 2017 - 5:00 am in Internet

Die EU-Kommission geht wegen unerlaubter Geschäftspraktiken im Online-Handel gegen eine Reihe von Unternehmen vor. Das gab die Wettbewerbsbehörde am 2. Februar 2017 bekannt. Es geht um Einzelhandelspreisbeschränkungen, Diskriminierung auf der Grundlage des Standortes und Geoblocking. Die EU-Kommission prüft, ob Asus, Denon & Marantz, Philips und Pioneer gegen die EU-Wettbewerbsvorschriften verstoßen haben, indem sie die Möglichkeit der Online-Händler eingeschränkt haben, eigene Preise für Notebooks und Unterhaltungselektronik wie Hi-Fi-Produkte festzulegen.

Geprüft wird auch, ob die größten europäischen Reiseveranstalter Kuoni, Rewe, Thomas Cook und Tui mit den Meliá Hotels illegale Absprachen bei Buchungen getroffen haben. Möglicherweise seien Kunden aufgrund ihres Wohnsitzes oder ihrer Staatsangehörigkeit nicht alle verfügbaren Hotelzimmer angezeigt worden, weshalb sie höhere Preise zahlen mussten.

Was läuft bei Steam

Die EU-Kommission prüft auch Vereinbarungen zwischen Valve, dem Betreiber von Steam, und den fünf Videospiel-Herausgebern Bandai Namco, Capcom, Focus Home, Koch Media und ZeniMax. Hier werden mit Geoblocking Verbraucher daran gehindert, Videospiele zu kaufen, weil sie sich im Ausland befinden.

Aktivierungsschlüssel sollen Verbrauchern nur in einem bestimmten EU-Mitgliedstaat Zugang zu einem gekauften Spiel gewähren. Dies könnte ein Verstoß gegen die EU-Wettbewerbsvorschriften sein.

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager sagte: „Der elektronische Handel sollte den Verbrauchern eine größere Auswahl an Waren und Dienstleistungen verschaffen und ihnen die Möglichkeit bieten, über Grenzen hinweg einzukaufen.“ Der grenzüberschreitende Onlinehandel innerhalb der EU wachse aber nur langsam.

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