E-world 2011: Telekom bietet der Energiewirtschaft erstmals die komplette Prozesskette aus der Wolke

09.02.2011

Die Deutsche Telekom bietet der Energiewirtschaft erstmals ein Komplettpaket als Mietsoftware aus dem Netz: Vom Auslesen der Zähler, über Datenbanken-Leistungen bis hin zum Abrechnen - die gesamte Prozesskette mit über 1.600 Einzelbausteinen kommt damit aus der Wolke. Der Nutzer zahlt nur noch jene Informations- und Kommunikationsleistung, die er auch tatsächlich verbraucht. Die Telekom stellt die notwendige Infrastruktur über ihr Netz bereit und sorgt für die Sicherheit der gebuchten Geschäftsprozesse.

Erster Kunde ist modulus GmbH. Das Unternehmen erleichtert Energievertrieben und Netzbetreibern das Tagesgeschäft im Backoffice auf Basis modularer IT-Lösungen. Die Leistungen umfassen in erster Linie den Messstellenbetrieb, die Abrechnung sowie den Kundenservice. Entsprechende Prozesse können dank Cloud Computing für die Kunden deutlich effizienter, transparenter und flexibler gestaltet werden - Kostensenkung inbegriffen. Darüber hinaus bezieht modulus Service-Center-Leistungen.

"Als neuer Dienstleister am Markt kann ich dank der IT-Lösungen der Telekom mein energiewirtschaftliches Geschäft schnell und mit überschaubaren Investitionen sehr flexibel auf- und ausbauen", erklärte Johannes Brüssermann, Geschäftsführer modulus. "Vor allem die Geschwindigkeit und die Skalierbarkeit der Services wird die Kunden überzeugen. Und das zu transparenten Kosten - pay as you grow!"

"Mit unseren Lösungen versetzen wir Energieversorger, Messstellenbetreiber und die Wohnungswirtschaft bereits heute in die Lage mit Massendaten umzugehen", sagte Gabriele Riedmann de Trinidad, verantwortlich für das Konzerngeschäftsfeld Energie bei der Telekom. "Der Ausbau der elektronischen Zähler in Deutschland erfolgt noch zögerlich. Sobald die Zähler aber flächendeckend eingeführt sind, explodiert die Datenmenge. Spätestens dann werden flexible Mietlösungen zur attraktiven Alternative zum Eigenbetrieb."

Der Umbau der Energiewirtschaft von fossilen auf erneuerbare, dezentrale Ressourcen stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Ziel ist ein Netz, das automatisch mit diesen Anforderungen umgehen kann (Smart Grid). Voraussetzung dafür ist das Wissen, welche Energiemenge wann und wo eingespeist oder entnommen wird. Elektronische Zähler liefern diese Datenbasis über intelligente Informations- und Kommunikationstechnik (Smart Metering).

Die Deutsche Telekom zeigt Energie-Lösungen vom 8. bis zum 10. Februar auf der E-world 2011 am Stand 7-111 (Halle 7).

Alle durch den Stand der Deutschen Telekom entstanden Treibhausgas-Emissionen kompensiert das Unternehmen durch zusätzliche Investitionen in ein Klimaschutzprojekt in Brasilien.