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Netzstandard: ITU legt sich auf Anforderungen für 5G fest

Heinrich Voigts on February 27, 2017 - 6:51 am in Internet

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Die Internationale Fernmeldeunion hat die wichtigsten Anforderungen für die Standardisierung des 5G-Netzstandards erarbeitet. Der für 2020 vorgesehenen LTE-Nachfolger wird laut ITU “Leben in bisher nicht vorstellbarer Weise” ermöglichen. Große Worte…

Der nächste, alles umfassende Netzstandard 5G ist ein wichtiges Thema des nächste Woche startenden Mobile World Congress (MWC) 2017. So werden beispielsweise Intel, Qualcomm und Ericsson ihre Entwicklungen in Richtung 5G präsentieren. Die Koordination der 5G-Telekommunikationsarbeiten übernimmt die Agentur der Vereinten Nationen. Im Vorfeld der alljährlich in Barcelona tagenden Messe fasste sie ihre Studien zur Ermittlung der wichtigsten Leistungsanforderungen an den künftigen 5G-Standard (IMT-2020) zusammen.

Nach Angaben der UN International Telecommunication Union (ITU) müssten 5G-Systeme in erster Linie eine sehr schnelle und äußerst zuverlässige Kommunikation für Breitband und das Internet der Dinge (IoT) bieten. Es geht hier aber auch um Punkte wie Datenrate, Latenzzeit, Flächenverkehrskapazität und Energieeffizienz. So zählen zu den Anforderungen Download-Geschwindigkeiten von in der Spitze 20 Gigabit pro Sekunde und Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gbps.

ITU
Roadmap der Standardisierung von IMT-2020 Vergrößern
Bild: ITU

Die ITU geht davon aus, dass der IMT-2020-Standard die Basis für Anwendungsszenarien in vernetzten Autos, intelligenten Transportsystemen, Augmented Reality, Holographie und Wearables stellen wird. Sie nennt in ihrer Pressemeldung zudem Bereiche wie Smart Cities, Mobile Education, Connected Health und Notfall-Telekommunikation.

Der nun vorgelegte Bericht soll im November 2017 im ITU Radiocommunication Sector (ITU-R) 5G Meeting abgesegnet werden. Wenn alles nach Plan läuft, soll der Netzstandard ab 2020 flächendeckend in Betrieb genommen werden.

5G ist nicht gleich 5G

Die ITU geht davon aus, dass in naher Zukunft erste technische Implementierungen und Versuche von 5G-Technologien auf Basis der für IMT-2020 geplanten Entwicklungen nicht zu erwarten seien. Frühe Systeme böten deswegen möglicherweise nicht die volle Palette der für IMT-2020 vorgesehenen Fähigkeiten. Hilfreich seien diese Bemühungen aber trotzdem, denn die Ergebnisse dieser frühen Aktivitäten würden in die Entwicklung der endgültigen Spezifikationen einfließen. (ane)

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