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Moby-Projekt: Docker bekommt eigenes Upstream-Projekt zum Basteln

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Gerfried Steube an April 21, 2017 - 4:59 pm in OSS

Das Unternehmen Docker sorgte in den vergangenen Jahren für eine massive Verbreitung sogenannter Containertechnologie. Bisher ist die Docker-Software aber ein größtenteils monolithisches Gebilde. Das möchte das Unternehmen ändern und spaltet die Anwendungen in einzelne Bestandteile auf, wie etwa die Laufzeitumgebung Containerd. Diese einzelnen Teile sollen künftig im Moby-Projekt gepflegt werden.

Mit der Ankündigung von Moby auf der hauseigenen Messe Dockercon hat das Unternehmen bei seinen Nutzern und Kunden allerdings für einige Verwirrung gesorgt. Das Unternehmen sah sich deshalb gezwungen, die Beziehung zwischen Moby und Docker deutlicher zu erläutern. An dem Open-Source-Projekt Docker und dessen Funktionsweise zum „Bauen, Verteilen und Ausführen von Containern“ soll sich demnach nichts ändern.

Moby soll „Lego-Set“ werden

Was sich jedoch allerdings deutlich ändern soll, ist die Art und Weise, wie Docker selbst erstellt wird. Ähnlich zu Containerd, das mittlerweile von der Cloud Native Computing Foundation (CNCF) verwaltet wird, soll Docker weiter in Einzelteile aufgespalten werden, aus denen es dann schließlich wieder zusammengesetzt wird. Diese einzelnen Komponenten sollen in dem Moby-Projekt von einer Community entwickelt und betreut werden.

Moby bietet demnach ein „Lego-Set Dutzender Komponenten, ein Framework, um diese in Container-basierte Systeme zusammenzuführen, sowie einen Platz für alle Container-Enthusiasten zum Experimentieren und Austauschen von Ideen“. Noch könne mit dem Werkzeug von Moby zwar lediglich ein bootbares Betriebssystemabbild erstellt werden. Bald soll mit Moby aber auch Docker selbst erstellt werden können.

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