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Linux-Distribution: Opensuse ändert erneut sein Versionsschema

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Gerfried Steube on April 25, 2017 - 11:15 am in OSS

Die Nachfolgeversion für das in diesem Juli erwartete Opensuse Leap 42.3 wird einen eher seltsamen Sprung der Versionsnummer vollziehen, wie das Opensuse-Vorstandsmitglied Richard Brown auf einer Mailingliste des Projekts verkündet. Demnach folgt auf die Version 42.3 dann vermutlich im kommenden Jahr Opensuse Leap 15.x.

Die Entwickler der Linux-Distribution Opensuse haben sich schon bei der ursprünglichen Versionierung der an Suse Linux Enterprise Server (SLES) angelehnten Ausgabe Leap schwergetan. Beim Start von Opensuse Leap lag das Vorbild SLE auf dem Versionsstand 12.x, die Opensuse-Distribution jedoch bereits auf Version 13.2. Da es zuvor schon eine Opensuse-Version 12 gab, konnte die Versionsnummer von Leap und SLES aber nicht synchronisiert werden. Das Projekt entschied sich nach einigem Hin und Her dazu, zu den 12er-Versionsnummern von SLES für Opensuse schlicht 30 zu addieren, was zu einer ersten Ausgabe von Opensuse Leap mit der Versionsnummer 42.x führte.

Nun macht SLE seinerseits einen Versionssprung und lässt die Ausgaben 13 und 14 aus, um direkt auf 15.x zu springen. Das wiederum nimmt nun Opensuse zum Anlass, den Versionsstand direkt mit SLE zu synchronisieren, wie Projektleiter Richard Brown erläutert. Für etwaige Unannehmlichkeiten der Versionsänderungen für Nutzer, die mit Konfigurationstools wie Puppet oder Saltstack arbeiten, bittet Brown um Entschuldigung. Die Vorteile des Gleichstands würden letztlich überwiegen, glaubt er.

Ob sich die Versionierung für die Rolling-Release-Variante Opensuse Tumbleweed künftig ändern wird, sei noch nicht final entschieden, so Brown.

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