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Knoppix 8 bringt Hybrid-Image fürs einfache Bespielen von USB-Sticks

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Moritz Rosenfeld on April 2, 2017 - 3:25 am in OSS

Klaus Knopper hat Flash komplett von seiner Live-Distro verbannt, Systemd wird nur verwendet, wo es nicht anders geht. Die meisten Pakete stammen von Debian Jessie.

Linux-Urgestein Klaus Knopper hat zur CeBIT Version 8.0 seiner Live-Distribution Knoppix veröffentlicht. Der Versionssprung erklärt sich laut Knopper dadurch, dass die Distribution zum ersten mal als Hybrid-Image ausgeliefert wird. Dieses Image kann nicht nur auf DVD gebrannt werden, sondern lässt sich auch direkt auf einen USB-Stick kopieren und verwandelt diesen in ein bootfähiges Medium. So geht auch Knoppix mit der Zeit und stellt sich darauf ein, dass viele Computer heutzutage keine optischen Laufwerke mehr an Bord haben.

Grundsätzlich bleibt bei Knoppix vieles wie es die Nutzer von der wohl bekanntesten Live-Distro gewohnt sind. Dazu zählen vor allem der Adriane-Desktop für Nutzer mit Sehbeeinträchtigung und Sicherheits- und Privacy-Tools. Systemd setzt Knopper nur da ein, wo es gar nicht anders geht. Flash wurde komplett vom System verbannt.

Knoppix 8 bringt frische Softwarepakete auf Basis von Debian Jessie und zusätzlich Paketen aus den Testing- und Unstable-Repositories mit. Als Kernel kommt Linux 4.9 zum Einsatz, die grafische Oberfläche liefern LXDE und Compiz mittels X.org 7.7 aus. Bisher gibt es Knoppix 8 nicht als Download, sondern exklusiv als Beilage zur Ausgabe 04/17 des Linux Magazins. Details zu der neuen Version beschreibt Knopper beim Tech-Portal Golem, das genau wie das Linux Magazin zu Computec Media gehört. (fab)

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