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Facebook: Smartphone-Kamera als AR-Plattform

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Gerfried Steube an April 19, 2017 - 10:32 am in Software-Entwicklung

Auf der Entwicklerkonferenz F8 hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg den Start einer Augmented-Reality-Plattform angekündigt. Die gezeigten Demos machten Lust auf mehr – nun müssen die Entwickler ran.

Die Kamera soll die erste Augmented-Reality-Plattform werden, verkündete Mark Zuckerberg während seiner Keynote auf der Entwicklerkonferenz F8, die am heutigen Dienstag gestartet ist. Um Entwickler weltweit zu unterstützen, hat Facebook mit der „Camera Effects Platform“ eine AR-Plattform für 3D-Filter und -Effekte gestartet. Mit „Frame Studio“ und „AR Studio“ hat Facebook zudem zwei Entwickler-Tools vorgestellt.

Für Facebook ist Augmented Reality (AR) ein wichtiger Teil seiner 10-Jahres-Roadmap. Bislang sei die Hardware recht primitiv gewesen und hätte sich nicht durchgesetzt – weswegen Facebook nun aufs Smartphone und seine Kamera setzt. Als AR-Demos zeigte Zuckerberg einige Spielereien, etwa 3D-Gesichtsmasken, bunte Rahmen, knallige Filter und animierte Hintergründe. Sie alle sind im Facebook-Messenger sowie bei Snapchat längst Standard. Künftig soll es aber auch möglich sein, ein flaches Foto in ein dreidimensionales Bild umzuwandeln. Anschließend füllt man es beispielsweise mit virtuellen Objekten wie Smarties. „How crazy is that? Crazy“, freute sich Mark Zuckerberg auf der Bühne in San Jose.

Virtuelle Regenwolken und Notizzettel

In einer anderen Demo war zu sehen, wie die Kamera-App Objekte auf einem Video identifizierte und dazu passende 3D-Objekte und -Effekte vorschlug. Eine Topfpflanze lässt sich virtuell mit einer Regenwolke gießen. Die gezeigten AR-Effekte waren vor allem spaßig. Sie können aber auch nützlich sein, wie die gezeigten virtuellen Notizzettel. Denkbar wäre etwa, ein Restaurant-Schild mit einem Klebezettel für Freunde zu versehen, der nur in der Kamera-App zu sehen ist und somit die Realität ergänzt.

Welche der AR-Spielereien und nützlichen Funktionen am Ende die Kamera in der Facebook-App ergänzen, liegt nun in der Hand der Entwickler. Sie können die neue AR-Plattform von Facebook ab sofort nutzen, müssen sich allerdings um einen Zugang bewerben.

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Quelle: Facebook

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