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Digitales Fernsehen: Verbraucherschützer warnen vor falschen DVB-T2-Geräten

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Gerfried Steube an Dezember 4, 2016 - 4:08 pm in Internet

Im Handel finden sich noch immer Fernseh- und Empfangsgeräte, die den Empfang von DVB-T2 nicht unterstützen. Das gab die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz am 2. Dezember 2016 bekannt. „Bei den Geräten in Elektromärkten ist nicht immer erkennbar, ob sie DVB-T2 bereits unterstützen“, sagte Michael Gundall, Fernsehexperte der Verbraucherzentrale.

„Auf manchen Geräten finden sich Hinweise wie beispielsweise DVB-T2 (H.264). Diese sind jedoch nicht für den DVB-T2 Empfang in Deutschland geeignet.“ In Deutschland läuft DVB-T2 mit dem Codierungsverfahren HEVC (H.265). Bisher wurde DVB-T2 im Ausland mit dem älteren Standard MPEG4 (H.264) kombiniert.

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Eine Reihe der von den Verbraucherschützer angesehenen DVB-T2-Receiver hätten nur die unverschlüsselten HD-Sender der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender empfangen können. „Die großen Privatsender werden ihr Programm über das neue DVB-T2 HD nur verschlüsselt über die Pay-TV-Plattform Freenet TV ausstrahlen. Spätestens drei Monate nach Einführung des Regelbetriebes von DVB-T2 sind diese Angebote kostenpflichtig“, sagte Gundall.

„Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit allen relevanten Marktpartnern das DVB-T2-HD-Label entwickelt“, sagte Stefan Schinzel, Leiter Produktmanagement TV-Plattformen beim Sendernetzbetreiber Media Broadcast, bereits im Jahr 2015. Damit könnten Kunden sicher sein, dass ein Gerät die Wiedergabe von DVB-T2 mit HEVC unterstütze.

Mit dem vollen Programmangebot im ersten Quartal 2017 und nach einer dreimonatigen Gratisphase wird für die Privaten ein monatliches Entgelt von 5,75 Euro berechnet. Die öffentlich-rechtlichen Sender bieten ihre gebührenfinanzierten Programme auch nach der Umstellung auf DVB-T2 HD unverschlüsselt an.

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