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Developer Snapshots: Programmierer-News in ein, zwei Sätzen

Gerfried Steube on February 27, 2017 - 5:54 am in Software-Entwicklung

heise Developer fasst jede Woche bisher vernachlässigte, aber doch wichtige Nachrichten zu Tools, Spezifikationen oder anderem zusammen – dieses Mal u.a. mit Rails, Nano Server, Django, LLVM/Clang, NativeScript und eine Konferenz zu Domain Driven Design.

Hier die durchaus subjektive Auswahl an Nachrichten der vergangenen Woche:

  • Ruby on Rails 4.2.8 ist das erste Release der 4.2.x-Serie,das offiziell Ruby 2.4 unterstützt. Da Rails 5 bereits vergangenen Sommer erschienen war, pflegt das Team die 3.x- und 4.x-Linien offiziell nur noch mit Sicherheitsupdates.
  • Amazon hat ein C++-SDK für den Text-to-Speech-Service Polly veröffentlicht. Es nutzt unter Windows die WaveForm-Audio-API und auf Apple-Plattformen die Core-Audio-Frameworks. Für POSIX-Systeme existiert eine PulseAudio-Implementierung.
  • Microsoft hat eine Vorlage zur Entwicklung von Nano-Server-Projekten in C++ für Visual Studio 2015 und 2017 veröffentlicht. Die kostenlose Erweiterung ist über die VS Studio Gallery beziehungsweise den Marketplace verfügbar.
  • Die Entwicklungsumgebung Komodo bringt in Version 10.2 Unit-Tests und eine Anbindung an Slack. Außerdem können Entwickler Node.js-Pakete über Facebooks im Oktober 2016 vorgestellte npm-Alternative Yarn installieren.
  • Das Python-Webframework Django 1.11 startet in die Betaphase und bekommt damit keine weiteren Features bis zu der für den 1. April geplanten Release-Version. Zu den Neuerungen gehören Klassen zum Verwalten von Datenbankindizes und Vorlagen zum Rendern von Widgets.
  • Das Release von LLVM/Clang 4.0 verzögert sich, weil es offensichtlich noch sieben offene Bugs gibt, die die Veröffentlichung blockieren. Einige Bugs sind zwar bereits gepatcht, aber die entsprechenden Funktionen noch nicht ausreichend getestet.
  • Entwickler können mit Amazons Python-Microframework Chalice 0.6, das mit AWS Lambda und dessen API Gateway zusammenarbeitet, neuerdings individuelle HTTP Responses erstellen. So lassen sich beispielsweise mit HTTP 301 Weiterleitungen zu anderen URLs umsetzen.
  • Das für April geplante NativeScript 3.0 wird einige Änderungen in der API zum JavaScript-Layer mit sich bringen. Damit soll das Framework zur plattformübergreifenden Entwicklung performanter und weniger fehleranfällig werden, aber nicht vollständig rückwärtskompatibel sein.
  • PHP-7.0- und PHP-7.1-Nutzer sind dazu angehalten, auf 7.0.16 beziehungsweise 7.1.2 zu aktualisieren, da die Updates einige Fehler beheben.
  • Das Apache-Projekt Stratos wurde “begraben”. Es handelte sich um ein erweiterbares Platform-as-a-Service-Framework, dass unter anderem helfen sollte, Apache- Tomcat-, PHP- und MySQL-Anwendungen in Cloud-Infrastrukturen laufen zu lassen, und Entwicklern Umgebungen zum Programmieren, Testen und Ausführen skalierbarer Anwendungen in einer Cloud anbietet.
  • Hazelcast hat die Verfügbarkeit der Version. 3.8 des gleichnamigen In-Memory Data Grid (IMDG) bekannt gegeben. Das Herzstück von Hazelcast IMDG 3.8 ist die offenbar verbesserte Hochverfügbarkeit für Systeme mit maximal benötigter Uptime. Erreicht wird das durch erweiterte und für Multi-Data-Umgebungen optimierte Datenmanagement-Funktionen.
  • Red Hat liefert ab sofort die JBoss Fuse Integration Services für OpenShift aus.
    Durch die Implementierung der verteilten Apache-Camel-Integrationsfunktionen von JBoss Fuse auf der Docker- und Kubernetes-basierenden Container-Plattform sollen Entwickler eine Produkt erhalten, mit der sie traditionelle und Microservice-Applikationen erstellen und integrieren können.
  • Am 20. und 21. Oktober findet in Berlin die KanDDDinsky statt, eine Konferenz zu praktischen Ansätzen rund um Domain Driven Design. Derzeit suchen die Organisatoren nach Vorträgen.

Sollten Sie ein wichtiges Ereignis vermissen, freut sich heise Developer über Ihre E-Mail. (rme)

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