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Continuous Delivery: Spinnaker in Version 1.0 veröffentlicht

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Gerfried Steube on June 10, 2017 - 10:27 am in OSS

Mit der Veröffentlichung der runden Version 1.0 der Continuous-Delivery-Plattform signalisiert Google, dass Spinnaker reif für den produktiven Einsatz ist. Für diese Version hat Google Spinnaker mit der Verwaltungssoftware Halyard ausgestattet. Über das Kommandozeilenwerkzeug lässt sich Spinnaker installieren und verwalten. Darüber werden auch künftige Aktualisierungen eingespielt, die einer einheitlichen Versionierung folgen.

Die quelloffene Software steht unter der Apache-2.0-Lizenz und funktioniert mit den Cloud-Lösungen Google Compute Engine, Microsofts Azure, Amazons EC2, Kubernetes oder Open Stack. Später sollen auch Oracles Bare Metal und CD/OS hinzukommen. Spinnaker kann sowohl in der Cloud als auch als auch lokal verwendet werden. Für den Einsatz in großen Gruppen gibt es zahlreiche Authentifizierungs- und Autorisierungsoptionen, etwa Oauth, LDAP, X.509-Zertifikate oder Github-Teams, Azure-Gruppen und Google Groups.

Spinnaker lässt sich mit Continuous-Integration-Plattformen wie Git, Jenkins, Travis CI oder Docker nutzen. Von dort übergebener Code wird über Pipelines beispielsweise in Machine-Images für die verschiedenen Cloud-Lösungen integriert, einer Testphase unterzogen und an Kunden weitergegeben. Die Software bietet unter anderem Testreleases, die Verteilung über mehrere Stationen, Traffic Splitting und Rollbacks.

Ursprünglich von Netflix entwickelt, griff Google 2014 in die Weiterentwicklung mit ein. Beide Unternehmen setzen die Software in ihren Produktivumgebungen ein. Google verteilt damit nach eigenen Angaben täglich mehrere Zehntausend Codeteile an Tausende eigene Dienste, unter anderem an sieben kritische Infrastrukturen, die von seinen Milliarden Kunden weltweit genutzt werden. Der Code von Spinnaker ist bei Github erhältlich, weitere Informationen liefert die Webseite des Projekts.

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