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Cisco: Kritische Sicherheitslücke in mehreren Switches behoben

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Moritz Rosenfeld on May 10, 2017 - 1:35 pm in Security

Der Netzwerkhersteller Cisco hat eine kritische Sicherheitslücke geschlossen, die mehr als 300 Switch-Modelle betrifft. Die verwundbare Stelle ist in einem Sicherheitsbericht auf der Cisco-Homepage als CVE-2017-3881 beschrieben. Im März 2017 hatte das Unternehmen den Fehler entdeckt. Er soll durch von der Central Intelligence Agency (CIA) geleakten Code ausgenutzt werden können, der im Rahmen des Vault-7-Projekts auf dem Onlineportal Wikileaks veröffentlicht wurde.

Bei der Sicherheitslücke handelt es sich dem Bericht zufolge um einen Fehler im Cluster-Management-Protokoll (CMP), das von Cisco entwickelt und für Telnet-Sitzungen in Ciscos Router-Betriebssystemen IOS und IOS X verwendet wird. Das Problem: Mit dem auf Wikileaks veröffentlichten Code sollen auch Amateure auf betroffene Cisco-Geräte Zugriff erhalten können, solange diese für Telnet-Sitzungen konfiguriert sind.

Die Sicherheitslücke wird als sehr kritisch eingestuft

Nach dem Common Vulnerability Scoring System wurde die Sicherheitslücke mit der Punktzahl von 9,8 von 10 bewertet. Sie gilt daher als sehr kritisch. Der Zugriff über diesen Fehler hat es Angreifern ermöglicht, auf Geräten Code aus der Ferne mit erweiterten Rechten auszuführen.

Das Problem betraf laut der National Vulnerability Database Cisco-Switches der Reihen Catalyst Switches, Embedded Service 2020 Switches, Enhanced Layer 2 Etherswitch Service Module, Enhanced Layer 2/3 Etherswitch Service Module, Gigabit Ethernet Switch Module (CGESM) für HP, IE Industrial Ethernet Switches, ME 4924 10GE Switch, RF Gateway 10 und SM X Layer 2/3 Etherswitch Service Module. Der von Cisco ausgegebene Fix sollte diese Modelle für Remote-Sitzungen wieder sicher machen.

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