/ Internet / BVG: Bessere Internetversorgung in U-Bahntunneln gefragt

BVG: Bessere Internetversorgung in U-Bahntunneln gefragt

117341-108992-i_rc.jpg
Gerfried Steube an Dezember 20, 2016 - 1:49 am in Internet

Die Berliner Verkehrsbetriebe sind grundsätzlich offen für eine verbesserte Internetversorgung in der U-Bahn der Stadt. Unternehmenssprecher Jannes Schwentuchowski sagte Golem.de auf Anfrage: „Zwar schließen wir die Versorgung unserer U-Bahnzüge mit WLAN für die Zukunft nicht aus, konkrete Planungen dafür gibt es aber nicht. Stattdessen testen wir derzeit zunächst in 30 Bussen unser BVG WiFi.“


Nach Erfahrungen von Golem.de ist die LTE-Versorgung in der U-Bahn in der Berliner Innenstadt nicht besonders gut. Apps wie Whatsapp kann man zwar nutzen, ein flüssiges Arbeiten am Notebook ist aber oft nicht möglich, obwohl hier laut Netzbetreiber ausgebaut wurde.

Die BVG baut eine Wifi-Versorgung für U-Bahnhöfe derzeit weitgehend mit eigenen Ressourcen aus. Das hatte BVG-Sprecher Markus Falkner im Juni 2016 erklärt. „Wir haben ein eigenes Glasfasernetz, das wir mitnutzen, beziehungsweise, in dem wir freie Fasern verwenden.“ Das könnte grundsätzlich auch genutzt werden, um eine Wifi-Versorgung in den Zügen zu schaffen.

Die Deutsche Bahn hatte eine eigene LTE-Versorgung auf freien Frequenzen entlang der Bahnstrecken überprüft, wegen der hohen Kosten für die Ausrüstung jedoch nicht umgesetzt, wie ein Bahn-Sprecher Golem.de Ende November 2016 gesagt hatte.

BVG-Wifi auf 76 Berliner U-Bahnhöfen

Auf insgesamt 76 Berliner U-Bahnhöfen steht das BVG-Wifi bis Jahresende zur Verfügung. 4,9 Millionen Euro investierte die BVG nach eigenen Angaben in diese Ausbaustufe. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung fördert den Ausbau auf sieben besonders stark touristisch genutzten Bahnhöfen mit 190.000 Euro aus der City Tax. Die Hardware kommt von Cisco und wurde zuvor bereits in einer früheren Version in London eingesetzt. Laut Hersteller sollen pro Access-Point bis zu 120 eingeloggte Nutzer möglich sein.

Read more on: Source

Kommentare sind deaktiviert