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Big Data: 60 Millionen US-Dollar für Databricks

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Gerfried Steube an Dezember 18, 2016 - 12:55 am in Software-Entwicklung

Die Entwickler von Apache Spark, dem mutmaßlich wichtigsten Big-Data-Framework zurzeit, bekommen Rückendeckung durch New Enterprise Associates und Andreessen Horowitz.

Databricks, maßgeblicher Entwickler hinter dem Apache-Prokekt Spark, hat 60 Millionen US-Dollar Risikokapital eingeheimst. An der Spitze der Series-C-Finanzierungsrunde stehen New Enterprise Associates (NEA), doch auch Andreessen Horowitz, die schon länger in Databricks investieren, sind wiederum involviert. Das Unternehmen kommt nun auf ein Risikokapital von 107,5 Millionen Dollar.

Apache Spark ist ein quelloffenes Framework für verteilte Kalkulationen auf Rechnerclustern. Durch Bibliotheken für Streaming-Szenarien und Machine Learning lässt es sich unter anderem gut für Datenanalysezwecke einsetzen, weshalb die meisten Unternehmen mit Big-Data-Szenarien mittlerweile Spark nutzen. Um funktionieren zu können, ist ein Cluster Manager und ein System für verteilten Speicher notwendig. Spark unterstützt daher unter anderem Hadoop YARN, Apache Mesos, Hadoops Distributed File System, Apache Cassandra, Amazon S3 und OpenStacks Object Storage Swift.

Databricks mit Firmensitz in San Francisco gibt es seit 2013. Zu den Firmengründern zählen die wichtigsten Spark-Entwickler. Das Unternehmen verdient sein Geld vorrangig mit einer Cloud-basierten Spar-Umgebung, die autmatisiertes Cluster-Management und IPython-ähnliche Notebooks bietet. Außerdem ist die Firma verantwortlich für eine Reihe von Massive Open Online Courses (MOOC) über Spark und Ausrichter des Spark Summit.

Siehe dazu auf heise Developer:

  • Apache Spark 2.0: Zweiter Akt einer Erfolgsgeschichte
  • Big Data: Apache Spark tritt aus dem Schatten von Hadoop heraus

(ane)

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