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Autonomes Fahren: Googles Autoprojekt heißt jetzt Waymo

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Gerfried Steube an Dezember 14, 2016 - 12:29 pm in Internet

Die Google-Mutter Alphabet gliedert das bisherige Forschungsprojekt zum autonomen Fahren in eine eigenständige Tochterfirma aus. Waymo werde für einen neuen Weg der Mobilität stehen, schrieb dessen künftiger Chef John Krafcik auf Medium und fügte hinzu: „Wir sind eine Firma, die Technik für autonomes Fahren entwickelt und sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen und Dinge sicher transportieren zu können.“

Auf einer Pressekonferenz in San Francisco sagte Krafcik nach Angaben von US-Medien: „Uns ist ziemlich klar, dass wir kein Autohersteller sind, obwohl es in diesem Punkt etwas Verwirrung gegeben hat. Unser Geschäft besteht nicht darin, für bessere Autos zu sorgen. Unser Geschäft besteht darin, für bessere Fahrer zu sorgen.“ Zuvor hatte es bereits Berichte gegeben, dass Google die Entwicklung seines eigenen autonomen Zweisitzers nicht weiterverfolgen wolle. Stattdessen wolle Google zusammen mit dem Entwicklungspartner Fiat Chrysler bis Ende kommenden Jahres einen gemeinsamen Taxidienst aufbauen. Der Finanzdienst Bloomberg berichtete ebenfalls über solche Pläne.

Erste Testwagen von Fiat Chrylser ausgerüstet

Beide Firmen wollten laut The Verge keine Stellungnahme zu den Berichten abgeben. Krafcik sagte auf Nachfrage lediglich, dass Google bereits erste Exemplare von Fiat Chrsylers Minivan Pacifica mit der Technik für autonomes Fahren ausgestattet habe und diese bald testen werde. Fiat Chrysler sei ein wunderbarer Partner.

Krafcik sieht Einsatzmöglichkeiten des autonomen Fahrens für Privatfahrzeuge, Mitfahrdienste, Logistik oder die „letzte Meile“ beim öffentlichen Personennahverkehr. Auf lange Sicht gebe es bislang kaum vorhersehbare Möglichkeiten für die neue Technik, was zu vielen neuen Produkten, Jobs und Diensten führen könne.

Im vergangenen Mai hatte Google angekündigt, rund 100 Testwagen von Fiat Chrysler mit der Fahrzeugtechnik auszustatten. Andere Hersteller befürchten jedoch, durch eine Partnerschaft mit Google zu einer Art Zulieferer degradiert zu werden, der vom Know-how des IT-Konzerns abhängig ist. Aus diesem Grund hatten die deutschen Autohersteller BMW, Daimler und Audi im vergangenen Jahr den Kartendienst Here übernommen.

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