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Android Things bekommt eine Managementkonsole

Gerfried Steube on June 29, 2017 - 11:10 pm in Software-Entwicklung

Derzeit hat die Konsole ebenso Preview-Status wie Android Things selbst. Entwickler können damit Updates über Googles Infrastruktur verteilen. Über Preise und weitere Konditionen gibt es noch keine Informationen.

Google hat eine Managementkonsole für das auf IoT-Geräte zugeschnittene Android Things angekündigt. Entwickler können damit das Betriebssystem und die Anwendungen auf den Endgeräten aktualisieren. Die Infrastruktur für die Over-the-air Updates (OTA) stellt der Internetriese bereit. Entwickler müssen zunächst ein Produkt definieren und dafür den Typ des System-on-Module sowie die verwendeten Google-Dienste und die Größe der OEM-Partition festlegen.

Schließlich definieren sie das anfängliche Basisset als Firmware mit einer entsprechenden Konfiguration, das sie nach dem Erstellen herunterladen und auf die Endgeräte als Grundausstattung aufspielen. Später laden sie dann passende Applikationen auf die Managementkonsole als ZIP-Archiv hoch, das aus einer Hauptanwendung als APK-Datei (Android Package) sowie Erweiterungen und weiteren APKs besteht. Aus dem Archiv erstellt die Konsole ein vollständiges System-Image zur Installation auf den verteilten Endgeräten.

Nahtloses Update mit zwei Partitionen

Sobald die Entwickler das Update über Push to Devices anstoßen, verteilt das System das Image an alle zugeordneten Endgeräte, wo es als A/B-Update installiert wird. Das bedeutet, dass die Endgeräte zwei Partitionen besitzen. Das OTA-Update wandert in die inaktive Partition und ist erst nach dem vollständigen Herunterladen und anschließenden Reboot aktiv. Sollte Letzteres scheitern, bootet das Gerät die alte Version und bleibt so funktionstüchtig.

Der Blogeintrag vermerkt zwar, dass Google die komplette Infrastruktur für die OTA-Updates bereitstellt, über die Kosten schweigt er sich jedoch aus. Derzeit befinden sich die Konsole und die zugehörige Infrastruktur wie Android Things selbst ohnehin in der Developer-Preview-Phase. Entwickler können sich auf der Site zur Android Things Console registrieren, um Produkte zu definieren und den Dienst nutzen.

Siehe dazu auf heise Developer:

  • Jenseits des Smartphones: Android Things

(rme)

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