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Alphabet: Waymo will Uber das autonome Fahren verbieten lassen

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Gerfried Steube an März 12, 2017 - 1:33 am in Internet

Alphabet legt nach im Rechtsstreit mit Uber: Der Google-Mutterkonzern hat eine einstweilige Verfügung gegen den Fahrdienst Uber beantragt, um Uber die Nutzung von Technik zum autonomen Fahren zu verbieten, die Uber unrechtmäßig von Waymo übernommen haben soll.


Alphabet hat im Februar gegen Otto und Uber wegen Patentverletzungen, der Weitergabe von Geschäftsgeheimnissen sowie wegen unfairen Wettbewerbs geklagt. Uber nutzt demnach Technik für die eigenen selbstfahrenden Autos, die Google für autonom fahrende Autos entwickelt hat. Die Abteilung war Ende vergangenen Jahres in das Unternehmen Waymo ausgegliedert worden.

Ex-Google-Mitarbeiter soll Dokumente kopiert haben

Konkret geht es dabei um Anthony Lewandowski, einer der Chefentwickler der autonomen Google-Autos. Er soll laut Alphabet die Technik zu seinem Startup Otto mitgenommen haben. Lewandowski hatte Ende 2015 bei Alphabet gekündigt und 2016 Otto gegründet, ein Unternehmen, das einen Nachrüstsatz für autonome Lkw entwickelt.

Vor dem Verlassen des Unternehmens soll Lewandowski heimlich 14.000 Dateien mit Design- und Schaltplänen kopiert haben. Dabei soll es sich unter anderem um Unterlagen für den Bau der rotierenden Laserscanner handeln, mit denen sich die autonomen Autos orientieren und Hindernisse orten. Uber soll Zugriff auf die Dokumente bekommen haben, als das Unternehmen Otto übernommen hat.

Uber weist die Vorwürfe zurück. Es handele es sich um „einen unbegründeten Versuch, einen Konkurrenten zu bremsen“, erklärte Uber in einer Stellungnahme zu der Klage.

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